Impressionen

von der Streuobstwiese St. Michael

 

was sich so alles findet ...

                                               Apfel REMO

 

             Wicke                                                        Hagebutte                                     Pilze

         Storchschnabel                                                                                Brombeerblüte

 

                                                                                                                                Mehl-, Vogelbeere, Eberesche

 

                            die Magergras- Trockenwiese am Hang

        

                                                                              Rubinola Apfel

                                                                                Wiltshire

    

 

                                                                                     Skabiosen-Flockenblume

 

Weißer Glockenapfel

Topaz

Berner Rosen Apfel

 

                                                                    Wilde Möhre

 

     Straußblütige Wucherblume, -margarite

 

Gemeiner Odermennig auch Ackerkraut, Leberklee oder Kleiner Odermennig

                                Brennessel

   

                                          Apfel Reglindis

                Kirsche "Burlat"

Zauneidechse                                                                                   alter Schwarz Holunder

 

Bienen

 

                                                                Berg-Haarstrang

 

 
 

                                   Rotklee                                                                 Ochsenauge

 
                  

                                                         Mili-Weg

 

Birne "Gute Graue"

Braunspecht - ein Bodenspecht

 

 

Aus: Biotopkartierung Bayern:

 

Nördlich von Förgenthal, östlich von Mittermühle ist an der steilen, südostexponierten,

ca. 8 - 10 m breiten Böschung zur Alz eine Altgrasflur mit Halbtrockenrasenelementen und kleinen Gebüschgruppen ausgebildet,

die einen arten- und strukturreichen Lebensraum bilden. Der Bestand geht gegen Nordosten in einen dichten langgestreckten Gehölzstreifen über, der von Fagus sylvatica (Rotbuche), Quercus robur (Stieleiche), Carpinus betulus (Hainbuche) und einer lückigen Strauchschicht aus Sambucus nigra (Schwarzer Holunder) und Corylus avellana (Haselnuß) aufgebaut. Die eingestreuten Gebüschgruppen bestehen aus Crataegus monogyna (Eingriffeliger Weißdorn), Sorbus aucuparia (Mehl-, Vogelbeere, Eberesche), Quercus robur (Stieleiche) und Betula pendula (Hängebirke).

Im Unterwuchs findet sich hier stellenweise dominierend Polygonatum odoratum (Echtes Salomonssiegel).

Im steilen Hangbereich ist ein eng verzahntes Mosaik von Magerrasenbereichen mit mageren Altgrasfluren und Arten wärme liebender Säume festzustellen. Die Halbtrockenrasen werden von Stachys recta (Aufrechter Ziest), Veronica chamaedrys (Männertreu, Frauenbiss, Augentrost oder Wildes Vergissmeinnicht), Helianthemum num. ssp. obscurum (Sonnenröschen Art), Centaurea scabiosa (Skabiosen-Flockenblume), Buphthalmum salicifolium (Ochsenauge), Dianthus carthusianorum (Karthäusernelke), Salvia pratensis (Wiesensalbei) und Bromus erectus (Aufrechte Trespe), die wärmeliebenden Säume von Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz ist der einzige heimische Vertreter der Seidenpflanzengewächse), Tanacetum corymbosum (Straußblütige Wucherblume), Agrimonia eupatoria (Gemeine Odermennig auch Ackerkraut, Leberklee oder Kleiner Odermennig) und Peucedanum oreoselinum (Berg-Haarstrang) charakterisiert. Hinzu gesellen sich zahlreiche Arten magerer Wiesen. Am Hangfuß ist deutlich der hohe Nährstoffeintrag aus den angrenzenden Ackerflächen in einem breiten Urtica dioica (Brennessel) Streifen zu erkennen. Es wäre daher nötig die Nutzung ober- und unterhalb der Biotopfläche zu extensivieren. Darüber hinaus wäre eine Spätsommermahd und stellenweise Entbuschung der Fläche nötig, um eine weitere Verbrachung zu verhindern und die meist konkurrenzschwachen Magerrasenarten zu fördern.

Es ist trotz des Vorkommens wärmeliebender Säume eine Mahd und Entbuschung zu empfehlen, da aus naturschutzfachlicher Sicht,

die Erhaltung der artenreichen Magerrasen mit zahlreichen für den Landkreis seltenen und z.T. geschützten Arten höher einzuschätzen ist.

Aufgrund der Großflächigkeit, der Artenvielfalt und des hohen Strukturreichtums ist die Biotopfiäche von regionaler Bedeutung

und sollte durch die o.g. Pflegemaßnahmen erhalten werden.

Leider gibt es auch das Indische Sprigkraut - bitte ausreissen um unser Biotop zu schützen!
 
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